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Ägypten 2004

 

Briefmarkengalerie

Anti-Drogen

Algerien 1996

Äland

11.04.2014

 

Anlaß:


Nulltoleranz

Anti-Drogen Kampagne

 

Kataloge

Scott:
#

Stanley Gibbon:
#

Michel:
390

 

Steckbrief

Künstler:

Joakim Saul

 

Auflage:

150.000

 

Größe:

52 x 23,37 mm

 

Papier:

102 g/m²

 

Zähnung:

13 per 2cm

 

Druck:

4- Farbenoffset

 

Druckerei:

Southern Colour Print

Motivbeschreibung:

 

Nulltoleranz

Das Projekt Nulltoleranz startete 2013 auf Initiative der åländischen Regierung. Das Ziel des Projektes ist, der Verwendung von Rauschmitteln (Alkohol, Drogen, Doping und Tabak) unter den Jugendlichen vorzubeugen.

Von jeder verkauften Briefmarke gehen 0,20 € direkt an das Projekt, das von der Organisation für Sozial- und Gesundheitswesen, Folkhälsan på Åland, geleitet wird.

 

Durch das Nulltoleranz-Projekt möchte man langfristig in der åländischen Gesellschaft die Einstellung zu Rauschmitteln ändern und den Gesamtkonsum beträchtlich senken. Das Projekt setzt sich auch zum Ziel, das Einstiegsalter für Alkohol- und Tabakkonsum zu erhöhen sowie rauschbedingte Gesundheitsschäden zu reduzieren. Um die Ziele zu erfüllen, müssen mehr als bisher die Maßnahmen der Gemeinden und Leistungen der Vereine und Organisationen koordiniert und entwickelt werden. Es soll auch dazu beitragen, die Kenntnisse und das Bewusstsein von Eltern und anderen Erwachsenen zu verbessern und zu erhöhen. Das Projekt soll unter anderem durch aktive Kontakte zu den åländischen Medien und durch eine aktive Präsenz in sozialen Medien Aufmerksamkeit erzielen.

 

Joakim Saul heißt der åländische Künstler der Wohltätigkeitsbriefmarke „Nulltoleranz“.

Der Auftrag, eine Wohltätigkeitsbriefmarke für die Post Åland zu entwerfen, hat sofort sein Interesse geweckt. Vor allem auch wegen der Herausforderung, die heikle Antidrogen-Botschaft hinter der Briefmarke zu vermitteln. „Im Hinblick auf Kommunikation und Ästhetik war der Auftrag eine Herausforderung. Mein Ziel ist Menschen zum Stillstand und Nachdenken zu bringen. Antidrogen-Botschaften sind schwierig zu vermitteln, weil sie leicht „gegensätzliche Effekte“ hervorrufen und das Verbotene noch lockender machen können.“

Sowohl auf dem Zwischenstreifen als auch auf dem Ersttagsbrief sind Schlangen, die verbotene Frucht und ein Totenkopf abgebildet worden, alle Symbole für die „Verlockung, die ins Verderben stürzt“.

 

Joakim Saul beschreibt den Auftrag:

„Die Gestaltung von Antidrogen-Botschaften zur Veränderung der Einstellung gegenüber Drogen und Alkohol ist generell ein schwieriger Auftrag. Je mehr der Absender auf Abschreckung von Drogen und Alkohol setzt, desto lockender kann es werden, sie auszuprobieren. Die Idee „Verlockung, die ins Verderben stürzt“ fiel mir ziemlich schnell ein und passende Symbole dafür waren verbotene Frucht, fleischfressende Pflanzen und Schlangen“.

 

Für den Ersttagsstempel hat Joakim zwei Beinknochen entworfen.